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Für Juristen ein Widerspruch, denn auf einen Vorerben folgt eigentlich ein Nacherbe, nicht ein Schlusserbe.

Besser wäre es, die Eheleute setzen sich zuerst gegenseitig als Alleinerben ein und die Kinder als Schlusserben.

In der Praxis verwenden Erblasser in ihren Testamenten oft Begriffe, ohne sie genauer zu definieren. "Das Erbrecht ist unglaublich kompliziert", sagt Dominik Hüren von der Bundesnotarkammer in Berlin."Bei einem ohne rechtliche Beratung verfassten Testament, das aus mehr als einem Satz besteht, sind Probleme eigentlich vorprogrammiert." Ähnlich sieht das auch Anton Steiner, Präsident des Deutschen Forums für Erbrecht: "Die Gedankenvielfalt von juristischen Laien überrascht mich immer wieder." Auch wenn dem Erblasser beim Schreiben vollkommen klar erschien, was er meinte, kann ein unglücklich gewähltes Wort im Erbfall viel Verwirrung stiften.Denn bei ungenauen Formulierungen in Testamenten kommt es am Ende auf die Auslegung durch Gerichte an.Etwaige Wertunterschiede sind auszugleichen." In diesem Fall wäre klar: Der Sohn müsste der Tochter einen Ausgleich bis zur Hälfte des Gesamterbes zahlen.Männer, wir müssen reden: Schaut euch unser Video an und teilt es Link zu Facebook, um das Gespräch zu diesem wichtigen Thema am Laufen zu halten.

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In der Regel soll damit vermieden werden, das es zu zwei Erbfällen kommt - also für Mutter und Vater."Juristen müssen bei einem solchen Testament immer die eigentliche Absicht hinter der Formulierung ergründen", erklärt Stephanie Herzog."Was ist mit dem Rest wie dem noch vorhandenen Geld oder dem Auto? Ein Vermächtnisnehmer bekommt nur den einen ihm zugewiesenen Teil des Erbes. datingseite kostenlos Köln-59datingseite kostenlos Köln-1 "Nur der Erbe ist der Gesamtrechtsnachfolger", erklärt Steiner.Haben Eltern mehrere Kinder, wollen sie ihr Erbe oft auf ihre Nachkommen verteilen.

Manche formulieren etwa so: "Erben sollen meine Tochter und mein Sohn.

Um das zu vermeiden, können Testierende in ihrem Testament den Begriff des "gemeinsamen Todes" oder des "gleichzeitigen Versterbens" genauer definieren.

Denkbar ist zum Beispiel, dass sie einen bestimmten Zeitraum festlegen oder verschiedene Todesursachen miteinbeziehen.

Die jeweilige Stellung hat auch einen großen Einfluss darauf, wie mit dem Erbe umgegangen werden darf: Als Alleinerbe dürfte der überlebende Partner frei über das Erbe des verstorbenen Partners verfügen.

"Als Vorerben müssten sie für den Verkauf des Grundstücks beispielsweise die Zustimmung der Nacherben einholen", erklärt Hüren. "In Testamenten ist oft von Barvermögen die Rede", erklärt Steiner.

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